Weltpremiere des neuen Toyota iQ am Genfer Automobilsalon 2008

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  • Konzeptstudie iQ geht in Serie
  • “J-Factor“ als zentrale Leitlinie des iQ-Designs
  • Sechs einzigartige raumschaffende Innovationen - ein Meilenstein in Toyotas Automobilbau-Geschichte
  • Revolutionäres Gesamtkonzept mit cleverer Raumnutzung, variablem 3+1 Sitzkonzept und einer Gesamtlänge von unter 3 Metern
  • Kompaktes Stadtfahrzeug mindert Umweltbelastung dank schadstoffarmer Motoren und herausragender Aerodynamik
  • Produktion beginnt Ende 2008, weltweites Absatzziel 100.000     Fahrzeuge im ersten Jahr

Design

Auf dem diesjährigen Genfer Salon präsentiert Toyota erstmals die Serienversion seines neuen ultrakompakten iQ. Das auf der IAA 2007 in Frankfurt noch als Konzeptstudie vorgestellte Projekt wird Anfang 2009 in Serie gehen.

Der richtungsweisende iQ repräsentiert eine weitsichtige Vision zur Zukunft urbaner Mobilität. Einfallsreiches Packaging und ein äußerst variables Innenraumkonzept machen es möglich, auf einer Gesamtlänge von unter drei Metern bis zu drei Erwachsene und ein Kind oder Gepäck komfortabel unterzubringen.

Die Bezeichnung iQ verkörpert dieses Konzept perfekt: ”i” steht für ”Individualität“ und ”Innovation”. ”Q” steht für ”Qualität” und klingt zugleich im Englischen wie das vieldeutige Wort ”cue“, das einen Hinweis auf die Lifestyle-Orientierung des iQ gibt.

Das Design des iQ strahlt trotz seiner kompakten Abmessungen Dynamik und Stabilität aus - eine Anmutung, die Toyota als ”J-Factor“ bezeichnet. Sein Konzept stellt gängige Vorstellungen von Hierarchien im Automobilbereich auf den Kopf:

Der iQ ist klein, aber geräumig, komfortabel und doch kompakt. Dieses Kunststück gelang den Designern, indem sie sich erneut an den Maximen der Toyota Designsprache Vibrant Clarity orientierten, um ein intelligentes, modernes Konzept mit Ausstrahlung zu entwickeln, das dennoch zu keiner Zeit Werte wie Alltagstauglichkeit und Funktionalität aus den Augen verliert.

Der eigentliche Durchbruch des iQ beruht auf seinem innovativen Raumkonzept: Dank sechs platzsparenden technischen Innovationen bietet sein Innenraum ein Maß an Geräumigkeit, das angesichts seines minimalen Bedarfs an Verkehrsfläche als revolutionär bezeichnet werden darf.

”Das Konzept des iQ kam im Grunde bereits vor Jahren ins Rollen, als Toyota begann, sich mit der Umweltbelastung durch Autos auseinanderzusetzen. Schon damals kamen wir zu dem Schluss, dass der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunftssicherung in einem radikalen Umbruch beim Packaging von Fahrzeugen besteht. Das bedeutete nicht weniger als einen Paradigmenwechsel: weg von der überkommenen Ansicht, dass kleine Autos immer zugleich schlicht und wenig komfortabel sein müssen. Unsere Antwort auf diese Herausforderung ist der iQ”,
erläutert Kazuo Okamoto, der für Forschung und Entwicklung verantwortliche Executive Vice President der Toyota Motor Corporation.

Der iQ wendet sich an Kunden, die über eine reine urbane Mobilitätslösung hinaus Wert auf ein repräsentatives, dynamisches und eigenständiges Design, eine agile Fahrkultur und nachhaltige Umweltverträglichkeit legen.
 

Charakteristisches Styling 

Toyota IQ  - Genfer Automobilsalon 2008
Den Ausgangspunkt für das Design des iQ bildet der sogenannte ”J-Factor“ als Aspekt jener japanischen Originalität und Qualität, mithilfe dessen aus scheinbaren Widersprüchen moderne, attraktive Produkte entstehen, die weltweit Anklang finden.

Ausdrücke wie ”kompakt, aber geräumig“ ”High-tech mit menschlicher Anmutung“ oder ”emotional und funktional zugleich“ sind Beispiele dafür, was Toyota unter dem J-Factor versteht.

Wohl kein anderes Produkt macht dies deutlicher als der neue iQ, bei dem ein Bündel aus im Grunde widersprüchlichen Anforderungen sich zu einem eigenständigen Produkt vereint. Obgleich der iQ mit einer Gesamtlänge von 2.985 Millimetern unter der ”magischen“ Grenze von drei Metern bleibt, zeichnet er sich durch einen äußerst geräumigen Innenraum aus - ein geradezu geniales Packaging, ermöglicht durch den gebündelten Einsatz modernster technischer Lösungen. Auf der anderen Seite stellt er die Lösung eines Problems dar, das unseren Alltag nachhaltig betreffen wird: die Frage nach einer nachhaltigen Zukunft der individuellen Mobilität.

Auf der Grundlage der Überlegungen, die dem J-Factor zugrunde liegen, formulierte Toyota eine eigenständige Designsprache mit dem Namen ”Vibrant Clarity“.
 
Die gestalterischen Maximen von Vibrant Clarity bilden dabei den Schlüssel zur Auflösung eines uralten Paradoxons, nämlich der Konstruktion von Fahrzeugen, die sich einerseits energiegeladen und dynamisch präsentieren, aber zugleich funktional und vernünftig sind.

Das Wort ”Vibrant“ beschreibt ein zukunftsorientiertes, lebhaftes Naturell und kommuniziert den Eindruck von Energiegeladenheit. ”Clarity“ steht für das Frische, Reine sowie für die Klarheit und betont zugleich das rationale Element der Design-Gleichung - ein prägnantes Design, tadellose Funktionalität und intuitive Bedienbarkeit.

Letztlich verleiht die Designsprache Vibrant Clarity dem Produkt also eine emotionale Intensität, die einen unmittelbaren Bezug zur Markenidentität von Toyota herstellt.

Der iQ zeichnet sich besonders durch drei zentrale Elemente der Designsprache Vibrant Clarity aus:
Scheinbares Ungleichgewicht der Proportionen: Der iQ ist extrem kurz, aber vergleichsweise breit, er präsentiert sich mit klarem und zugleich gewagtem Design und stärkt damit seinen von Solidität und Robustheit geprägten Auftritt. 

Markantes und kultiviertes Styling für den urbanen Auftritt des iQ

Funktionale Integration sämtlicher Komponenten, bei der jedes Einzelteil zum Ganzen beiträgt: Die Radhäuser bilden beispielsweise gleichzeitig die extrem kurzen Überhänge der Karosserie - eine Synergie, die Stärke und Agilität vermittelt.

Die Geometrie freier Formen: Die Oberflächen der Karosserie präsentieren sich in Schlichtheit und Präzision, strahlen aber zugleich Bewegung und Emotionalität aus und prägen auf diese Weise ein frisches, eigenständiges Design.

Mit dem Styling des neuen iQ beschreitet Toyota neue Wege in Sachen kompaktes Fahrzeug-Design.

Die Platzierung der vier Räder an den äußersten Ecken des Fahrzeugs verleiht dem iQ einen entschlossenen, selbstsicheren Auftritt, der seine kompakten Abmessungen Lügen straft. Mit nur 2.985 Millimetern Länge ist der iQ zweifellos sehr kompakt, doch sein langer Radstand von 2.000 Millimetern verleiht ihm nicht nur Stabilität, sondern auch einen souveränen und kraftvollen Look.

Auch die kräftigen Stoßfänger des iQ tragen zu diesem robusten Auftritt bei. Kraftvolle vertikale Linien dominieren die Heckansicht, während markante Heckleuchten die entschiedene Präsenz des iQ nochmals verstärken. Große 16-Zoll-Leichtmetallräder im Fünfspeichen-Design füllen seine Radhäuser markant aus.

Die Silhouette des iQ ist von einer geschmeidigen Linie geprägt, die in sanftem Bogen vom vorderen Stoßfänger über die A-Säule in das Dach läuft und dann scharf in die Heckklappe zurück schwingt, um dort einen sauberen Abschluss zu definieren.

Getönte, weit um Motorhaube und Kotflügel herumgezogene Scheinwerfer prägen den Frontbereich. Außenspiegel mit integrierten Blinkern unterstreichen die urbane Attraktivität des iQ ebenso wie die attraktive Lackierung in Pearlwhite Metallic. 

Innenraumgestaltung mit techno-organischem Leitmotiv

Das spannungsgeladene Karosseriedesign des iQ findet im Innenraum seine Fortsetzung.

Indem die Toyota Designer die Ästhetik natürlicher Formen analysierten, um deren Formen dann in ihren eigenen Designs nachzuempfinden, kreierten sie ein ”techno-organisches“ Design-Motiv, das geometrische Präzision mit dem Charme natürlicher Strukturen vereint.

Am deutlichsten tritt dieses Leitmotiv in der Gestalt der frei tragenden, V-förmigen Mittelkonsole zu Tage, welche die asymmetrische Armaturentafel an zentraler Position des Innenraums dominiert. An der Spitze des V befindet sich das Bedienelement für die Klimaanlage.

In den Armen des V dagegen sind die Regler für die Heizung sowie ein LCD-Display untergebracht, das die Lüftungsfunktion anzeigt. Darüber sind zwei Lüftungsdüsen angeordnet, während sich ganz oben das 5,8-Zoll-Touchscreen-Display des Navigationssystems anschließt, das zugleich eine kabellose Bluetooth-Schnittstelle sowie einen USB-Anschluss für Medienabspielgeräte enthält.
 
Das zentrale V-förmige Designelement trennt und verbindet zugleich die beiden Hälften der asymmetrischen Armaturentafel und bildet einen faszinierenden visuellen Bezugspunkt des Innenraum-Designs.

Das unten abgeflachte Lenkrad verschafft dem Fahrer ein Plus an Beinfreiheit. Über den reinen Komfortgewinn hinaus bewirkt die Integration sämtlicher Bedienelemente des Audiosystems in das Lenkrad zugleich einen entscheidenden Raumgewinn in der Mittelkonsole.

Mattsilberfarbene Türgriffe im fließenden Design eines Manta-Rochens nehmen das markante techno-organische Leitmotiv erneut auf. Die stilvoll aus einem einzigen Stück geformten Rückenlehnen der Sitze tragen dank ihres schlanken Profils zur intelligenten Raumausnutzung bei.

Ein weiteres Beispiel dafür bildet das unter dem Rücksitz verborgene Ablagefach. Für ein noch größeres Gepäckvolumen lässt sich der im Verhältnis 50:50 teilbare Rücksitz vorklappen.

Im Innenraum bilden Stoffe und Materialien in Schokoladen- und Pflaumen-Farbtönen einen reizvollen Kontrast zum Mattsilber der techno-organischen Strukturen und tragen dadurch zum modernen Spannungsfeld kultivierter urbaner Mobilität bei.

Technologie

Bahnbrechende Innovationen für ein intelligentes Packaging

Eine der zentralen Herausforderungen des Toyota Design-Teams bestand darin, in einem Fahrzeug mit äußerst kompakten Abmessungen möglichst viel Platz für die Insassen zu gewinnen. Der Innenraum des iQ präsentiert sich überraschend geräumig. Dieses Ziel erreichten die Ingenieure durch nicht weniger als sechs bahnbrechende technische Innovationen, die nahtlos ineinander greifen. Als Ganzes betrachtet, repräsentiert dieses Technologiepaket einen bedeutenden Meilenstein der Toyota Fahrzeugentwicklung.

Um einen echten Durchbruch zu erzielen, war es erforderlich, die konventionelle Herangehensweise an Packaging-Probleme in Frage zu stellen: Statt herkömmliche Komponenten lediglich maßstabsgerecht zu verkleinern, galt es, die traditionelle Anordnung zahlreicher Komponenten grundsätzlich zu hinterfragen.
 
Das Ergebnis lässt sich mit Fug und Recht als entscheidender Durchbruch bezeichnen - zumal wenn man bedenkt, dass das Fahrzeug auf eine Fünf-Sterne-Wertung für Insassenschutz im Euro-NCAP Crashtest konzipiert ist.

Der neue Toyota iQ misst 2.985 Millimeter in der Länge und ist 1.500 Millimeter hoch. Ein zentrales Element zur Lösung des Packaging-Problems bildet sein langer Radstand von 2.000 Millimetern. 

Neu entwickeltes Differenzial spart Platz im Motorraum 

Ein neu entwickeltes Differenzial ermöglicht den extrem kurzen vorderen Überhang des iQ, der im Vergleich mit dem zwei Klassen größeren Yaris zu einem Gewinn von über 100 Millimetern Länge im Innenraum führt.

Das Differenzial bildet dabei den Schlüssel zu drei ¬Packaging-Vorteilen: Einerseits fällt der Motorraum an sich kleiner aus. Zweitens wird es durch das neue Differenzial möglich, die Vorderräder bis an die äußersten Ecken des Fahrzeugs nach vorn zu versetzen. Drittens lässt sich gerade dadurch der vordere Überhang drastisch verkürzen und der Innenraum entsprechend vergrößern.

Flacher Unterflur-Tank

Ein flacher Unterflur-Tank gestattete die Verkürzung des hinteren Überhangs und damit eine Reduzierung der Gesamtlänge des iQ.

Dank beharrlicher konstruktiver Anstrengungen zur Miniaturisierung und optimalen Anordnung der Komponenten des Kraftstoffsystems gelang es den Toyota Ingenieuren, einen funktionalen flachen Unterflur-Tank zu konstruieren, der die Raumausnutzung signifikant verbessert.

Extrem kompakte Heizungs- und Lüftungseinheit spart Platz

Zu den zahlreichen intelligenten Lösungen zur Maximierung des Platzangebots im Innenraum zählt auch der Einsatz miniaturisierter Technologie. Beispielsweise spart eine extrem kompakte Heizungs- und Lüftungseinheit Platz in der Mittelkonsole, was die einzigartige Form der Armaturentafel erst ermöglicht.

Asymmetrische Armaturentafel

Die innovative asymmetrische Armaturentafel des iQ trägt zu einem entscheidenden Platzgewinn auf der Beifahrerseite bei, durch den eine 3+1-Personen-Kapazität auf dieser geringen Fläche realisierbar ist.

Dank der vor dem Beifahrersitz ausgesparten und abgestuften Kontur der Armaturentafel hat der Beifahrer auch dann noch genug Bewegungsfreiheit, wenn er seinen Sitz ganz nach vorn einstellt, um einem weiteren Erwachsenen auf dem Rücksitz einen komfortablen Sitzplatz zu bieten.
    
In Verbindung mit der großen Schulterfreiheit auf den vorderen Sitzen, die in etwa der eines Fahrzeugs der unteren Mittelklasse entspricht, bietet diese eigenständige 3+1 Sitzkonfiguration ausreichend Platz für drei Erwachsene, während hinter dem Fahrersitz entweder ein Kind oder zusätzliches Gepäck untergebracht werden kann.

Kompaktes Lenkgetriebe mit zentraler Aufnahme

Ein kompaktes Lenkgetriebe mit zentraler Aufnahme ist hoch im Motorraum angeordnet. Dies ermöglicht eine neuartige Anordnung von Getriebe, Motor und Differenzial, die entscheidend zur Verkürzung des vorderen Überhangs beiträgt.

Innovative ¬Sitzlehnenkonstruktion für mehr Beinfreiheit

Dank der schlanken Rückenlehnen der Vordersitze steht im iQ auf Kniehöhe ein Plus von 40 Millimetern mehr Beinfreiheit zur Verfügung, die besonders den hinteren Passagieren zu Gute kommt.

Durch eine völlig neuartige Sitzrahmenstruktur sorgt das neuartige Sitzdesign für einen Raumgewinn ohne Verlust an Sitzkomfort.

Der iQ und die Umwelt: schadstoffarme Motoren

Toyota engagiert sich seit langem mit großem Erfolg dafür, die Belastung der Umwelt durch den Individualverkehr zu minimieren. Auf der Grundlage modernster Technik erforscht Toyota ständig innovative Konzepte, um Autos umweltverträglicher zu gestalten.

Über die bekannten Toyota Initiativen in Sachen Hybridantrieb hinaus bildet dabei die Erweiterung der Kompaktwagen-Palette einen integralen Bestandteil zur Reduzierung der Umweltbelastung durch Toyota Fahrzeuge.

Der iQ bildet zusammen mit dem ebenfalls in Genf erstmals präsentierten Urban Cruiser eine entscheidende Komponente dieser Strategie zur Reduzierung von Emissionen. Zugleich spielen diese beiden Modelle eine entscheidende Rolle bei der nächsten unmittelbaren Herausforderung für Toyota, der freiwilligen Selbstverpflichtung aller japanischen Automobilhersteller gegenüber der EU, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Flotten bis 2009 auf 140 Gramm pro Kilometer zu senken.

Der iQ bietet die Wahl zwischen zwei Benzin- und einem Dieselmotor. Im Verbund mit seiner kompakten Konstruktion, seinem geringen Gewicht und seiner herausragenden Aerodynamik tragen gerade seine modernen Antriebe entscheidend zu einem außergewöhnlich geringen Kraftstoffverbrauch und entsprechend geringem CO2-Ausstoß bei, der in der emissionsgünstigsten Motorisierung bei etwa 100 g/km liegen wird.

Produktion ab Ende 2008

Die Fertigung des iQ beginnt Ende 2008. Im ersten vollen Produktionsjahr erwartet Toyota weltweit eine sehr hohe Nachfrage und geht davon aus, 100.000 Einheiten zu produzieren.