| Yannicks View on Resident Evil 5 für die Sony PS3 |
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There are no translations available. Es ist wieder soweit! Nach einem erfolgreichen 4. Teil, der sogar drei Portierungen geniessen durfte, darf die Spielergemeinde nun endlich zum 5. mal gegen die Zombiehorde antreten. Ob "Resident Evil 5" was taugt, erfahrt ihr in unserem Review... Zombies und dunkle ZimmerVor mittlerweile 13 Jahren ward ein Meilenstein der Videospielgeschichte geboren: Resident Evil erblickte das Licht der Welt, bzw. die abgedunkelten Zimmer der Spieler. Capcom hatte damals ein völlig neues Genre geschaffen, was sich treffend "Survival Horror" nennt. Viele Ableger, Actionfiguren, Filme und Spiele später kam dann 2005 der 4. Teil raus, was einen neuen Ton angab, und Wertungstechnisch komplett abgesahnt hat. Seitdem ging es nicht mehr auf Untoten-Jagd, sondern vielmehr auf Infiziertenjagd. Das ist auch der Grund, warum wir nun Chris Redfield, den Held aus dem ersten Teil, nach Afrika begleiten um dort mit einer hübschen Kollegin, Sheva Alomar, den Ursprung für diesen Virus suchen, welcher die Bewohner der fiktiven Region Kijuju in aggressive, totbringende, gewissens- und gedankenlose Meuchelmörder verwandelt. Zwar steht einem nicht mehr Jill Valentine zur Seite, aber Sheva beweist sich als ziemlich guter Ersatz, sie steht nie im Schussfeld, zerhackt Kisten und Fässer, sammelt Sachen auf und folgt brav jedem Befehl. Na dann mal losDer Stilbruch gegenüber den ersten drei Teilen wird auch hier fortgesetzt. Resident Evil 5 funktioniert auf allen Ebenen wie sein Vorgänger. Was einem natürlich jede Menge Action verspricht, aber was das mitbringt - kein Horror mehr. Keine Schocker, kein gar nix. Im Prinzip würde man Teil 4 und 5 dann schon gar nicht mehr unter "Survival Horror" sondern unter "Survival Action" einordnen. Es wird nicht mehr an dunklen Ecken, Nachts oder in kleinen Gemäuern gespielt, das Szenario in Afrika erstrahlt im Licht der Sonne und ergötzt sich an Horden von Infizierten und maßlosen Endbossen. Munition muss gespart werden, denn wenn mal eben 20 Gegner auf euch zurennen, müssen die Schüsse gezielt sein. Gut, dass da die Steuerung dankbar ist und mit nichts überrascht, was man nicht schon kennen würde. Was anders ist, ist das Inventar. So könnt ihr nur noch 9 Objekte mit euch rumtragen und Aufmotz-Slots wie Koffer gibt es nicht mehr. Zum Glück beansprucht aber auch jedes Objekt nur einen Slot. Des weiteren könnt ihr auch nun Items auf's Steuerkreuz legen, was den Waffenwechsel in Stresssituationen vereinfacht. Chris macht Stress!Denn diese werden häufig auftreten. Die Gegnerschar scheint nicht zu stoppen zu sein und deren Vielfalt quasi endlos. Toll! Natürlich sind die "einfachen" Bewohner Kijujus mit Nagelbrettern und Armbrüsten zu allem bereit, aber direkt zu Anfang, wird euch auch ein Henker "vorgestellt", der mit seinem überdimensionalen Beil ganze Häuserwände einreisst. Mutierte Fliegeviecher, Menschenfressende Köter und vieles mehr erwartet euch, aber den Rest gilt es, selbst herauszufinden. Das Capcom-Team hat auf jeden Fall ihre Gehirnwindungen ausgequetscht, bis die abstrusesten Figuren dabei herauskamen! Aber keine Sorge! Es gibt gegen alles Abhilfe, Machete, Pistolen, MG's, Schrotflinten oder explosive Argumentationsunterstützer werden euch im Kampf gegen den Virus zur Seite stehen. Wie auch im Vorgänger könnt ihr diese zwischen den Missionen aufleveln. Mehr Munition, mehr Schaden, etc. Denn allgemein gilt: Das zentrale Nervensystem lahmlegen! Sprich: Zielt auf die Köpfe! Das spart Munition und ausserdem siehts cool aus. Natürlich ist das nicht der einzige Weg, ihr könnt auch auf Knie oder Hände schiessen, was zum einen dem Gegner die eventuell vorhandene Waffe aus der Hand reisst und zum anderen euch die Chance für eine Gerade oder einen Aufwärtshaken ermöglicht. Sieht fast noch cooler aus! :-D Was mich jedoch stört ist, dass die Resident Evil Charaktere es immer noch nicht gelernt haben, beim Schiessen ihre Füsse zu bewegen... Soll vielleicht den Panik-Faktor erhöhen?! Falls ihr dann doch mal in die Fänge der Bewohner von Kijuju fallen solltet, kann euch euer Mitspieler per Knopfdruck aus dieser misslichen Lage befreien. Sheva als KI-Partnerin verhält sich sehr gut, das kann nur noch von dem Koop-Modus getoppt werden, den man Online oder Offline im Split spielen kann. Jederzeit kann sich ein Freund ins Spiel einklinken und mit euch durch Afrika stapfen. Toll! Sowas hab ich persönlich mir schon immer bei diesen Spielen gewünscht. Auch der Umfang ist nicht von schlechten Eltern. Mit 13-15 Stunden ist der Spieler zwar am Ende der Geschichte, aber nicht am Ende des Geschehens. Nach dem durchspielen schaltet man nämlich noch den "Söldner" Modus frei, der einer Art Time Attack gleicht. Ihr rennt durch zeitlich begrenzte Abschnitte und müsst euch durch die Massen kämpfen. Im Gegenzug erhaltet ihr neue Waffen und Kostüme frei. Ausserdem übernimmt das Spiel bei jedem Speicherpunkt euren aktuellen Ausrüstungszustand, was zum erneuten durchspielen einlädt. Grafik & SoundAuch technisch hat Capcom sich ins Zeug geschmissen. in einer Auflösung von 720p zeigt Resident Evil 5, was es alles kann. Schöne Grafik, tolle Licht- und Partikeleffekte, saubere Texturen und eine tolles Leveldesign steigern den Spielspass. Das ganze läuft auf englisch ab, was den deutschen Sprechern keine Chance gab, was zu verhunzen ist, zu verhunzen. Nein, die Sprecher leisten tolle Arbeit, es ist alles Lippensynchron und das Voice Acting - ich ziehe meinen Hut! Untermalt wird das ganze vom bedrohlichen Resident Evil Sound. Das einzige was vielleicht von dieser Seite zu bemängeln wäre, sind die Bewegungsabläufe der Bewohner. Denn die sind identisch mit denen aus Teil 4. FazitGeballte Action, tolle technische Darlegung und Koop-Modus, wem das zusagt, kann hier problemlos den Kauf wagen. Fans der alten Resi-Schule sollten es sich vielleicht zweimal überlegen, denn mit Schockmomenten und Nervenkitzel-Horror ist hier leider nicht mehr viel. Dennoch bleibt ein genial präsentiertes Spiel, viel freizuschalten, ein hoher Wiederspielwert und ein Koop-Modus, der Online oder im Split glänzt! Leute die den 4. Teil mochten, werden den 5. lieben! Ich auch! Positiv
Negativ
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