| Yannick's View - Uncharted 2 |
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There are no translations available. Uncharted ist wieder da! Diesmal führt uns Nate Drake in den Urwald und ins eisige Tibet. Wie das zusammenpasst erfahrt ihr hier...
Als ich die Disc das erste mal einlege und erwartungsvoll auf "Neues Spiel" drücke, schwelge ich in Erinnerungen, wie genial doch der erste Teil war und dass ich hoffte, mir würde erneut ein solch cineastisches Erlebnis geboten werden. Meine Erwartungen wurden sogleich erfüllt: Kurz nach dem Trailer, den wir von der E3 kannten durfte ich mit unserem Held aus einem Absturzdrohendem Zug nach oben klettern. Heidewitzka! Ab da war mein Herz schon dabei! Wie man in diese Lage kommt? Wird nicht geklärt sondern durch Flashbacks erzählt. Und zwar geht es natürlich wieder mal um alte Schätze: Als nämlich der allseits bekannte Marco Polo im 13. Jahrhundert vom Hof des Kublai Khan nach Italien schipperte, fuhr er anfangs mit 14 Schiffchen und 600 Leutchen los. 1 1/2 Jahre später kommt er aber nur noch mit einem Schiff und 18 Leuten an. Und weil der alte Marco sich sehr geheimnisvoll über die ganze chose tut, bekommt Nathan also besuch von einem alten Freund und dessen Partnerin, die ihn dazu überreden eine Öllampe zu stehlen, die Aufschluss über die verlorenen Schiffe bringen soll. Tut sie auch, sie verweist in den Dschungel von Borneo, wo wir auf eine andere Fährte stossen, nämlich ist der Militärverbrecher Lazarevic auch auf der Suche nach den Überresten, aber nur um eigentlich in die verlorene Stadt Shambhala zu gelangen, welche das Geheimnis einer unaufhaltbaren Macht birgt. Die Geschichte ist natürlich gespickt mit jederlei Intrigen und Verwirrspiel, was wir aus dem ersten Teil kannten. Auf der Suche nach Marco Polos Überresten und der mysteriösen Stadt bestreitet ihr also den Weg durch den Dschungel, durch zerbombte Städte und durch ziemlich coole Gebirgszüge.
Schatzsuche mit Schiesserei
Das Nathan Drake seine Gegner nicht überredet aufzugeben, wissen wir aus dem ersten Teil, so werdet ihr euch in "Uncharted 2: Among Thieves" genauso durch die Meute schiessen und die Gegner alt aussehen lassen. An Material gibt es alles, was man für die Auslöschung einer Kleinarmee braucht: Desert Egale, Uzi, AK-47, M4, Raketenwerfer, Granatwerfer, Scharfschützengewehr, und und und... Selbstverständlich dürfen auch wieder jede Menge Granaten geworfen werden, allerdings nicht mehr über die Bewegungssensoren des Sixaxis Controllers, sondern ganz bequem über die Analogsticks, was deutlich besser funktioniert. Wer Gears of War gespielt hat, wird hier keine Probleme haben, hinter der Deckung verschanzen und rausholzen. Wer tot ist, gibt nicht nur seinen Löffel sondern auch seine Wumme ab. Neben den Granaten gibt es nun auch Gasflaschen, die Nate in die Luft schleudern und vor dem Aufprall mit einem Schuss (der jedes mal sitzt) zum explodieren bringen kann. Das sieht nicht nur Affengeil aus, sondern ist auch noch sehr effektiv. Ihr bekommt es später mit einer Vielzahl an Widersachern zu tun, die mal stark gepanzert, mal mit Schild, mal One-Shot-Deadly auftreten, da braucht es die richtige Taktik, den richtigen Bleiverteiler, das nötige Aiming und ein kühles Bier (letzteres Optional) um Gegner dem Erdboden gleich zu machen.
Schatzsuche mit Schlägerei
Schatzsuche mit Kletterei
Wie eben gesagt, haben die Entwickler alles ausgemerzt, was die Fans im ersten Teil gestört hat. Auch die wenigen Klettereinlagen waren ein Manko, so wird nun in "Among Thieves" noch mehr geklettert und an tollen Ecken der Welt - oder des Hauses, dank der super Technik bekommt man einen sehr guten Eindruck über die virtuelle Gefahr in der unser Held schwebt. Das ganze macht das Spiel etwas prachtvoller, auch ein paar Rätsel wurden eingebaut, allerdings liegt der Fokus weiterhin auf Action und Klettern. Dennoch, die Rätsel sind toll zu spielen und wer mal nicht weiter weiss, guckt in Drakes Tagebuch, welches wie alles andere mit sehr viel Liebe gestaltet wurde. Wem die Schatzsuche und die Kletterei in der Geschichte zu doof wird, oder viel eher: Wer es durch hat kann auch nun Online andere Schatzsucher platt machen. Es gibt einen Multiplayermodus in welchem ihr gegeneinander antreten könnt. Die üblichen Modi wie Deathmatch, Team Deathmatch und eine abgeänderte Form von Capture the Flag sind vorhanden. Wie sich das spielt? Naja. Wie der Singleplayer nur eben online. Ob das Spass macht? Ist auf jeden Fall einen Blick wert! Ein gutes Gruppensystem in welchem ihr mit Freunden durch die Maps zieht steigert den Spass, sowas ist einfach sinnvoll! Zumindest kann man dann noch was mit dem Spiel anfangen, wenn man es schon ein zweites mal durch hat.
Schatzsuche mit Technik
Technisch ist Uncharted 2 wieder ein Titel von dem man sagen kann "Das zeigt, was die Playstation 3 alles kann", einfach genial. Die Grafik ist eine wahre Pracht, selten sieht man so etwas schönes. Wie die Charaktere animiert sind, habe ich mir schon immer gewünscht zu sehen, die Farben sind eine Pracht, auch aufgrund des Settings - der tierische Dschungel und die Eiswüste können mitsamt ihren Schätzen einfach nur beeindrucken. Und wenn ihr mal an einer Strassenlaterne hängt und bis ans Ende der Stadt sehen könnt, rutscht das "Wow!" einfach so heraus. Der Soundtrack ist klassisch und passt gut zum Abenteurer-Theme, was aber auf der Soundseite noch viel mehr auffällt: Die Dialoge! Überall hat Nathan einen witzigen Spruch parat und agiert mit seinen KI-Partnern auf äusserst witzige Art und Weise. Natürlich versagt die deutsche Synchronisation wieder kläglichst, aber zum Glück gibt es auch auf der deutschen Disc eine englische Sprachausgabe! Die angesprochene Detailverliebtheit ist einfach nur zum staunen, an wievielen Ecken sind mir kleine Details aufgefallen, die man beim blossen Spielen übersieht? Ich weiss es nicht mehr! Allein, dass man im Tagebuch blättern kann und dort Witze über Sully findet ist einfach grossartig. Story- und Erzähltechnisch ist Sonys Exklusivtitel ebenfalls ein absolutes Ass, sowas findet man sonst nur bei Metal Gear. Das einzige Manko was mir aufgefallen ist: Die (ich nenne sie mal) "Andockpunkte" sind mir zu penibel! Der Moment an dem der virtuelle Held bemerkt, dass er nicht einfach nur die Schlucht runterspringen soll, sondern eben an den winzigen kleinen Vorsprung, ist eben so gering, dass ich mich öfters, böse fluchend auf dem Sofa wieder gefunden habe. Wenn man nicht hundert Pro an das gewünschte Objekt springt, hüpft Drake todesmutig in den Abgrund. Arx!
Fazit
Positiv
Negativ
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