| Krummsäbel, Äxte und Lichtschwerter gezückt – „Soul Calibur IV“ ist endlich da! |
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There are no translations available. In diesem Review werdet ihr erfahren ob ihr euch ins Kampfgetümmel im 16. Jahrhundert stürzen, oder ob ihr lieber im guten alten 2008 bleiben sollt.Die Geschichte geht weiterV ielleicht werden die älteren Leser unter uns sich an das unschlagbare Soul Calibur auf Sega’s Dreamcast erinnern. Dieses Spiel war und ist immer noch maßstabgebend in Sachen Prügelspiel. Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich habe mir bei nächtlichen „Tekken“-Sessions immer Waffen gewünscht. Dieser Traum wurde dann auch für mich wahr, als 2003 „Soul Calibur 2“ auf den Markt kam, und ich selber Nightmare und sein Soul Edge in die Flucht schlug! Storytechnisch ist ja generell beim genre „Beat’em Up“ nicht allzu viel zu erwarten ? 2 Schwerter, Soul Edge und Soul Calibur, gut und böse, Siegfried und Roy..äh.. ich meine Siegfried und Nightmare, Zerstören, beschützen. Hach! Ich liebe diese Story! ?Wer die alten Teile gespielt hat, wird sich sicherlich über alte Bekannte wie den Pinsel-Frisur-Samurai Mitsurugi, den Breakdancer Voldo oder „die wackelnde Ivy“ freuen. Wer neu in dieser Reihe ist, freut sich über 34 Charaktere, dessen jede Story zu enthüllen es gilt. Wem es allerdings zu langweilig wird mit diesen Spielfiguren, der greift zum Charakter-Editor und erstellt sich seinen eigenen Klingenschwinger. In Soul Calibur 3, PS2-Exclusive, das erste Mal gesehen, jetzt sehr gut ausgebaut. Die Möglichkeiten sind sehr gross, besonders was Kleidung und Rüstung angeht. Da könnt ihr euch doch recht viele schicke Figuren erstellen. Das Interessante dieses mal ist: Die einzelnen Kleidungsstücke haben verschiedene Wirkungen, so bietet der Helm mehr Schutz, der Brustpanzer für mehr Stosskraft und das richtige Beinkleid sorgt für mehr Schnelligkeit. Ihr könnt selbstredend eurer Figur eine der zahlreichen Waffen der schon vorhandenen Charaktere in die Hand drücken, was seinen Stil bezeichnet. Einen extra Pluspunkt gibt’s für die immer wieder erneuerbare Waffe eures Kämpfers. So könnt ihr problemlos mit den Waffen rumspielen, ohne jedes Mal einen neuen Charakter zu erstellen. Des Weiteren habt ihr noch 4 Charakterspezifische „Abilities“ wie etwa Abwehrbrecher oder einen geringen Heilungsprozess. Natürlich gibt es von jeder Waffe auch mehrere Ausführungen, die allesamt wiederum verschiedene Eigenschaften mit sich bringen. Um mit eurem oder Spiel-integrierten Kämpfern loszulegen habt ihr die Auswahl zwischen Arcade-Mode: Ihr durchlauft hier 8 Stages und kloppt euch bis zum Ende durch, Spezialwaffen und eigene Ausrüstungsgegenstände sind hier ausgeschaltet. Geschichtsmodus: Hier durchlauft ihr 5 Stages mit unterschiedlich vielen Gegnern, eigene Ausrüstungen und Waffen können verwendet werden, ausserdem werden zwischen den Kämpfen die Geschichten der Figuren mit Cutscenes erzählt. Schicksalsturm: 20 Etagen rauf und runter! Hier gibt es viel freizuschalten und die Motivation steigt mit dem Anspruch – hier sind die Gegner auch deutlich schwerer als in Arcade- und Geschichtsmodus.Im Multiplayer – wer hätte es gedacht – prügelt ihr euch on- oder offline. Schade, dass da die Online-Lobby noch nicht ganz ausgereift scheint. Man kann nicht gegen denselben Spieler erneut antreten und die Lobby an sich lässt auch zu wünschen übrig. Selten findet man auf Anhieb einen Gegner. Hoffentlich kommt da bald ein Update. Denn meiner Meinung nach blüht dieses Spiel natürlich erst im Multiplayer auf. Ich persönlich habe wildestes erlebt: „Soul Calibur IV“ ist ein Spiel für jedermann (vorrausgesetzt Er/Sie ist mindestens 16 Jahre alt). Das tolle finde ich gegenüber den Konkurrenten, dass man wie ein Bekloppter auf dem Pad rumhauen kann und trotzdem gegen einen eingefleischten, Jahrelang zockenden Fanboy eine Chance hat. Man denke an Mortal Kombat oder Tekken – wer da die Kombos oder Tricks nicht beherrscht, zieht natürlich den Kürzeren. Bei Soul Calibur war das noch nie so, und das macht dieses Spiel unter anderem so nennenswert. Was ich auch immer toll fand, waren die Gastauftritte seit dem zweiten Teil. So hatte man auf dem Gamecube Link, aus dem Spiel Zelda zur Auswahl, auf der Playstation Tekken-Opa Heihachi Mishima und auf der Xbox den Höllenkrieger Spawn. Nun begleiten uns zwei Kämpfer aus dem All und schwingen ihr Lichtschwert. Auf der Xbox360 können wir mit dem kleinen Yoda, und auf der PS3 mit Darth Vader kämpfen. Laut Gerüchten soll bald der jeweils nicht vorhandene Charakter aber in PSN und XBL downloadbar sein. Man wird sehen… Die beiden Jediritter haben als einzige eine Machtleiste, die sich je nach Angriffen ent- und auflädt. Ebenfalls als neues Kampf-Feature gibt es nun ein „Kritisches K.O.“ – ihr seid mit einer Seelenleiste bestückt, die sich je nachdem wie der Kampf verläuft, verfärbt. Blinkt eure Leiste blau und die des Gegners rot, könnt ihr über L1 den Kampf nun sofort für euch entscheiden. Technisch ist der Titel auf ganz hohem Niveau. Angekommen in der Welt des HD-Standards sieht „Soul Calibur IV“ einfach protzig aus. Die Figuren und die Waffen sind bis ins letzte Detail durchgestyled und sehen wunderschön aus. Auch die Levels sehen zum Grossteil wirklich toll aus und wurden mit viel Liebe gestaltet. Ab und an findet sich ein Clippingfehler wieder, aber so schnell sie da sind, sind sie auch wieder weg. Ansonsten läuft das Spiel superflüssig und wenn man die angebotene Installation wahrnimmt sind auch die Ladezeiten sehr kurz. Der Sound ist ebenfalls sehr gut geworden. Der Soundtrack passt zur Stimmung, und begleitet die Ästhetik und Aufmachung dieses Titels. Synchronisation, Waffen- und Kampfgeräusche wirken authentisch und können überzeugen. Wer möchte, kann auch das Kampfgeschrei und Kommentare der Figuren auf Japanisch stellen. Mein Fazit:S oul Calibur IV macht einfach tierisch Laune! Auch hier gibt es eine Greif-Zu-Plakette für jeden der auf Prügelspiele steht. Im Multiplayer ist’s eine Mordsgaudi, ob on- oder offline. Technisch auf sehr hohem Standard gibt es auch da nichts zu meckern. Enzig und allein kleine Clippingfehler und den nicht sonderlich grossen Singleplayer-Umfang muss ich hier ansprechen. Aber das lässt sich verschmerzen. Worauf wartet ihr also? Schnappt euch eure Pads und drescht aufeinander ein!*Röchel hust* Ich bin dein Vater! Positiv:
Negativ:
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